Vermittlungsablauf - Bullterrier in Not - Schweiz

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Vermittlungsablauf

Vermittlung

Wichtig für eine erfolgreiche Vermittlung ist natürlich die emotionale Verbindung zu dem zukünftigen Familienmitglied. Der Hund, an dem man Interesse hat, muss unbedingt in das persönliche Umfeld passen, so dass Fragen auftreten wie:

  • bin ich mir bewusst, dass eine Beziehung für viele Jahre eingegangen wird - eine Beziehung, die nicht nur Freude und einen Freund für´s Leben mit sich bringt, sondern auch finanzielle, zeitliche und fürsorgliche Verpflichtungen

  • bin ich bereit, den Hund mit in den Urlaub zu nehmen bzw. bei längeren Abwesenheiten von zu Hause  (z.B. durch Arbeit)  betreuen zu lassen bzw. in eine Hundetagesstätte zu bringen

  • ist der Hund verträglich mit Kindern

  • wie alt und standfest sollten evtl. vorhandene Kinder, aber auch Kinder des Freundeskreises und Besuchskinder sein

  • ist der Hund verträglich mit Katzen, wobei zu unterscheiden ist zwischen Katzen drinnen/draussen, hundegewöhnte Katzen und nicht hundegewöhnte Katzen

  • ist der Hund verträglich mit anderen Hunden (Rüden kastriert/nicht kastriert, Hündinnen, dominanten Hunden, ..)

  • wie alt bzw. jung soll der Hund sein, kann es auch ein Senior sein

  • kommt ein behinderter Hund in Frage - die Frage hat natürlich Auswirkung auf die Wohnsituation

  • kommt ein Listenhund in Frage und ist die Haltung in dem jeweiligen Land/Bundesland/Kanton erlaubt, an Vorgaben oder Bewilligungen gebunden, liegt ein einwandfreies Führungszeugnis vor?

  • wie gut ausgebildet muss der Hund sein, sind die Spaziergänger erfahren, sind sie bereit, ggfs. eine Hundeschule zu besuchen

  • kommen die Spaziergänger damit klar, wenn der Hund unverträglich mit anderen Hunden ist und sind sie bereit, daran zu arbeiten

  • wie lange muss der Hund alleine bleiben

  • wer versorgt den Hund, wenn sie krank oder gar im Spital sind

  • wer übernimmt den Hund, wenn sich die Lebensumstände so ändern, dass der Hund sein Heim verliert.

  • soll der Hund eher ruhig oder eher sportlich sein, soll Hundesport ausgeführt werden?


All dies muss wohl überlegt sein und die Fragen sollten im eigenen und im Interesse des Hundes wohlüberlegt sein.

Entsprechend muss der Fragebogen absolut ehrlich ausgefüllt werden, es gilt nichts zu verbergen und alle Angaben werden absolut vertraulich behandelt.

Der Vermittlungsablauf

Bei ernsthaftem Interesse und nach Zusendung des ausgefüllten Fragebogens lernen Sie zunächst einmal den Hund persönlich kennen. Unter Umständen, wenn z.B. bereits ein Hund vorhanden ist und eine Vergesellschaftung stattfinden soll oder Sie Zeit für eine Entscheidung brauchen, kann dieser Zeitraum durchaus länger sein.

Die darauf folgende Vorkontrolle nutzen wir, um Sie und Ihre familiäre und Wohnsituation besser kennen zu lernen.

Sind sich alle Beteiligten sicher, dass es genau dieser Hund sein soll, wird ein Adoptionsvertrag gemacht und der Hund kann in sein neues Zuhause umziehen. Auch jetzt begleiten wir selbstverständlich Sie und den Hund, falls es erforderlich ist.
Mit Unterzeichnung des Adoptionsvertrags wird eine Schutzgebühr fällig.
Nach einer gewissen Zeit besuchen wir Sie und den Hund im Rahmen einer Nachkontrolle.

Die Vermittlungsgebühr

Warum eine Vermittlungsgebühr? Wir verkaufen keine Hunde, wir sind weder Hundehändler noch betrachten wir Hunde als Handelsgut.
Wir sind ein Verein, der sich veantwortlich fühlt für seine Schützlinge. Dazu gehört natürlich auch, dass wir die Kosten, die mit der Aufnahme eines Schützlinges anfallen, übernehmen.
Da wir rein privat finanziert sind, sind wir zur Begleichung der Kosten auf Spenden und Schutzgebühren angewiesen.
Die Vermittlungsgebühr beläuft sich - bis auf Ausnahmen z.B. bei einem Senior oder kranken/behinderten Hund -  auf 500  CHF.

Kosten die entstehen können, sind bspw. Tierarztkosten (Eingangsuntersuchung, Blutbild, evtl. Kastration und manchmal auch teure Untersuchungen und Spezialbehandlungen z.B. wegen Allergien, orthopädischen oder dermatologischen Probleamtiken, Behinderungen, aber auch in Einzelfällen Kosten für Ausbildung oder Unterbringung in einer Pension, falls keine private Pflegestelle zur Verfügung steht.  

Die Vermittlungsgebühr wird nicht zurück erstattet, falls Sie den Hund an uns zurückgeben.

Zum Fragebogen

Bitte füllen sie den Fragebogen so ehrlich und ausführlich aus, wie es ihnen möglich ist. Der ausgefüllte Fragebogen ist für Andere nicht sichtbar und wird direkt an vermittlung@bullterrier-in-not.ch weitergeleitet. Alle Angaben werden vertraulich und diskret behandelt.
Wir werden uns nach dem Eingang des Fragebogens mit Ihnen in Verbindung setzen.

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Vorkontrolle

Bevor wir einen Hund vermitteln, führen wir, nachdem wir den ausgefüllten Fragebogen bekommen haben,  eine Vorkontrolle (VK) durch.
Keine Sorge, es kommt dabei nicht daruf an, ob Ihr Zuhause möglichst toll eingerichtet, wahnsinnig aufgräumt oder ähnliches ist. Wir wollen einfach nur Sie in Ihrer Umgebung, ihre Familie und die künftige Umgebung des Hundes kennen lernen.
Spätestens jetzt sollten Unterlagen wie bspw. Vermietererlaubnis, Bewilligungen, Führungszeugnis - soweit erforderlich - vorliegen.
 

Nachkontrolle

Wurde ein Hund durch uns vermittel, hört unsere Verantwortung gegenüber Ihnen und dem Hund nicht auf.

Darum führen wir in einem angemessenen Zeitraum nach der Vermittlung noch eine sogenannte Nachkontrolle (NK) statt.

Das gibt uns Gelegenheit, uns vom Wohergehen des vermittelten Hundes zu überzeugen, aufkommende oder auch gelöste Probleme direkt vor Ort zu besprechen, vielleicht auch direkt mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.
Nutzen Sie dieses persönliche Gespräch für alles, was Sie besprechen wollen.

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